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PDF digital signieren

Fügt einer PDF eine digitale Signatur mit deiner eigenen Zertifikatsdatei (.p12 oder .pfx) hinzu, oder mit einem hier erstellten Zertifikat. Die Signatur ist eine PAdES-Signatur, die jeder PDF-Reader prüfen kann: Sie zeigt, wer signiert hat, und belegt, dass sich das Dokument seitdem nicht verändert hat. Sie wird ans Ende der Datei angehängt, sodass bereits vorhandene Signaturen gültig bleiben. Sichtbar auf einer Seite mit deinem Namen, dem Datum und einer handschriftlichen Unterschrift, oder unsichtbar. Das Zertifikat, sein Passwort und das Dokument bleiben auf deinem Gerät.

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Häufige Fragen

Welche Art von Signatur entsteht?

Eine digitale PAdES-Signatur (der europäische Standard für PDF-Signaturen, Stufe B-B): Vom Inhalt des Dokuments wird ein Hashwert gebildet und mit dem privaten Schlüssel deines Zertifikats signiert, das Zertifikat wandert mit in die Datei. Jeder PDF-Reader kann sie prüfen: Er zeigt, wer signiert hat und ob sich das Dokument seitdem verändert hat. Die Signatur wird ans Ende der Datei angehängt, sodass die ursprünglichen Bytes und vorhandene Signaturen unverändert bleiben. Es wird kein Zeitstempel bei einem Zeitstempeldienst eingeholt: Die Signaturzeit ist die Uhr deines Geräts.

Unterschreiben oder digital signieren: Was brauche ich?

PDF unterschreiben setzt ein Bild deiner handschriftlichen Unterschrift auf die Seite: Es sieht aus wie ein unterschriebener, eingescannter Ausdruck und reicht dort, wo eine Unterschrift nur zu sehen sein muss - ein internes Formular, ein Lieferschein, ein Brief. Das Bild kann jeder kopieren, es beweist also weder, wer unterschrieben hat, noch dass sich das Dokument seitdem nicht geändert hat. PDF digital signieren signiert die Datei mit einem Zertifikat: Ein PDF-Reader zeigt, wer signiert hat, und warnt, wenn sich danach etwas geändert hat. Nimm das, wenn es darauf ankommt, wer unterschrieben hat und dass seitdem nichts geändert wurde - ein Vertrag, eine Rechnung, eine Einreichung bei einer Behörde - und du ein Zertifikat hast (.p12 / .pfx). Beides geht auch zusammen: Die digitale Signatur kann deine handschriftliche Unterschrift als sichtbares Erscheinungsbild tragen.

Welches Zertifikat kann ich verwenden?

Eine Zertifikatsdatei mit privatem Schlüssel: .p12 oder .pfx, wie Windows, macOS, Firefox oder ein Anbieter sie exportiert, in der aktuellen (AES) und der älteren (3DES) Form, mit RSA- oder ECDSA-Schlüssel. Ein qualifiziertes Zertifikat auf einer Chipkarte oder in der Cloud eines Anbieters lässt sich hier nicht verwenden, weil sein Schlüssel die Karte nie verlässt; dieses Tool erstellt daher keine qualifizierten elektronischen Signaturen. Ohne Zertifikat kannst du im Browser eines erstellen: Es belegt, dass das Dokument unverändert ist, aber keine Stelle bestätigt den Namen.

Verlässt mein Zertifikat oder sein Passwort mein Gerät?

Nein. Die Zertifikatsdatei wird in deinem Browser geöffnet, der Schlüssel bleibt im Speicher des Tabs, nur zum Signieren nutzbar und nicht auslesbar, und wird beim Schließen des Tabs vergessen. Weder das Zertifikat noch das Passwort noch das Dokument werden hochgeladen oder gespeichert: Das Signieren läuft vollständig auf deinem Gerät.

Was, wenn die PDF schon signiert ist?

Die neue Signatur wird hinter den vorhandenen angefügt, sodass diese gültig bleiben, und ein Reader zeigt bei jeder Signatur, was sie abdeckt. Ein mit „keine Änderungen“ zertifiziertes Dokument kann keine weitere Signatur aufnehmen, und zertifizieren kann nur die erste Signatur eines Dokuments. Bearbeite das Dokument vor dem Signieren: Jede Änderung danach erscheint als Änderung gegenüber deiner Signatur.

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